Vorerst gescheitert - Karl-Theodor zu Guttenberg

Vorerst gescheitert

von Karl-Theodor zu Guttenberg

  • Erscheinungsdatum: 2011-12-07
  • Genre: Politik und Zeitgeschehen
Bewertungspunkte: 2.5 von 5
2.5
aus 211 Bewertung

Inhalt / Beschreibung

Erstmals seit seinem Rücktritt von allen Ämtern steht Karl-Theodor zu Guttenberg Rede und Antwort. Mit "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo spricht er offen und ausführlich über seinen aufsehenerregenden Fall und seine Zukunft.
In einem Schlagabtausch unterhalten sich Giovanni di Lorenzo und Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiats-Affäre und deren Folgen. Sie sprechen über zu Guttenbergs Herkunft und seine Familie, über die Zeit als politischer Überflieger im Wirtschafts- sowie im Verteidigungsministerium, über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern, über die Zeit nach dem Rücktritt; und über die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers. Es geht auch um die großen Themen der Zeit: der schlechte Zustand der deutschen Politik und Parteien und was dagegen getan werden müsste, die Macht und die Mechanismen der Medien sowie notwendige Schritte in der Europa- und Außenpolitik. Ein Buch, das die Person Guttenberg beleuchtet, neue Einsichten in seinen Fall bietet und gleichzeitig Ausblick auf das gibt, was eines der größten politischen Talente gegenwärtig und in Zukunft bewegt.

Bewertungen

  • Schlecht

    1
    von Barney1342
    Das er jetzt ein Buch darüber schreibt das er nicht gelogen hat ändert auch nichts daran das er es hat
  • Die Angst vor dem, was wir nicht verstehen

    3
    von Meckermikel
    Zu viele Fragen von Herrn Di Lorenzo zielen meiner Meinung nach darauf ab, Herrn zu Gutenberg als unglaubwürdig und sprunghaft darzustellen. Unablässig versucht er im ersten Teil des Buches den "geplanten und durchgeführten" Betrug mit der Doktorarbeit zu unterstellen. Auf die doch recht schlüssige Gegenargumentation des "Beschuldigten" Interview-Partners wird nur zögerlich und ungern eingegangen. So wie Herr zu Guttenberg richtigerweise feststellt, fehlt es Deutschland momentan an Persönlichkeiten, die von der Gesellschaft mit der immer noch negativ behafteten Begrifflichkeit einer "Führungskraft" bezeichnet werden können. Deutschland muss wieder anfangen, sich selbst zu vertrauen und darauf, dass nicht jeder charismatische Mensch der die Massen begeistert, gleichzeitig ein populistischer Rattenfänger ist. Neid und Mißgunst richten in einer wachsamen, aufgeklärten und geschichtskundigen Gesellschaft sicherlich sehr viel mehr Schaden an, als eine vermeintlich unkorrekte Doktorarbeit. Getreu dem Motto "lieber etwas Blühendes statt immer nur Immergrüns" freue ich mich jetzt schon auf die hoffentlich aktive Rückkehr von Herrn zu Guttenberg in die deutsche Politiklandschaft.
  • Vorerst Gescheitert

    1
    von mfan_922
    Mit diesem Buch hat Giovanni di Lorenzo wirklich einen Fehler gemacht.
  • CSU oder doch "neue" Partei? – egal. Hauptsache weg.

    1
    von maasmeier.de
    Egal, was der Mann weiter vorhat — Hauptsache ist, dass uns der Lügenbold in verantwortlicher Position erspart bleibt. Möge er schreiben, und dann für immer schweigen.
  • Charakter und Buch trennen...

    5
    von Holohulo
    Traurig, dass hier ständig nur der Charakter Gutenberg bewertet wird und nicht die Literatur! Allein traurig, dass es möglich ist, hier eine Bewertung zu schreiben ohne dass Buch gekauft zu haben. Ich selbst habe es immerhin in Papierform, der Großteil hier hat es aber wahrscheinlich gar nicht gelesen.
  • Eine Schande!

    1
    von f-r-e-e-w-a-y
    Schauspieler, Lügner & Betrüger gehören nicht in die Politik! Lächerlich dieses Buch!
  • Der Depp soll bleiben, wo er ist!

    1
    von Oliver Yves
    Eltern, deren Kinder sich bei Gnutella einige Songs saugen, werden für zigtausend Euro zu Schadensersatz verklagt. Der Baron kopiert einen ganzen Doktortitel und zahlt fast nix und kommt ohne Vorstrafe weg. ...und dann tritt dieser VOLLHONK auch noch mit einem unverschämten Buch nach. Ach bleib doch lieber weg Gutti.
  • Hab's nicht gelesen

    1
    von juemi
    Und find es doch sch.... Ist vielleicht unfair aber immer noch nicht so schlimm wie zu behaupten ...
  • leider, leider...

    1
    von Genau so!
    macht ihn dieses Werk auch nicht sympathischer. Er, der in diesem Buch auch über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern sinniert, sieht seine Fehler nicht etwa so, wie die ganze Welt sie sieht... nein, nein: sich selbst nicht so wichtig nehmen, steht einem zu Guttenberg einfach nicht. Er war ein Überflieger (auch ich war stellenweise überzeugt, er könne eine politische Wende bringen) und ist durch seine unglaublich arrogante Selbstdarstellung und seinen Umgang mit der Plagiats-Affäre tief gestürzt; aber nicht, um mit diesem Buch in Demut wiederaufzuerstehen, sondern die Fehler - wieder einmal - bei anderen zu suchen! Es ist Bosheit und Niedertracht, ihm Vorsatz beim Abschreiben zu unterstellen und seine Stärke mit Arroganz zu verwechseln... wir einfachen Bürger verstehen menschliche Werte wohl einfach anders (oder bekommen sie anders beigebracht)... Schade! Mit einer gewissen Portion Zurückhaltung und der nötigen Demut hätte ich ihm eine gelungene Rückkehr zugetraut. Dieses Buch macht es leider nicht besser!
  • Schund

    1
    von Elkfish
    Er ist und bleibt ein Betrüger