111 GRÜNDE, DEN 1. FC UNION BERLIN ZU LIEBEN - Frank Nussbücker

111 GRÜNDE, DEN 1. FC UNION BERLIN ZU LIEBEN

von Frank Nussbücker

  • Erscheinungsdatum: 2017-07-04
  • Genre: American Football

Inhalt / Beschreibung

Andere Vereine haben ihre Fans, bei Union Berlin haben die Fans ihren Verein. Mehrfach retteten sie durch spektakuläre Aktionen dessen Existenz. Ein Union-Fan konzipierte den Neubau des Stadions, Fans bauten es mit ihrer Hände Arbeit auf, finanzierten die neue Haupt­tribüne mit. Ein Union-Fan sitzt auf dem Präsidentensessel, andere arbeiten in der Geschäftsstelle, wieder andere drehen Filme, schreiben Songs, Storys oder ein Theaterstück über ihren Verein.
Längst gehört auch Unions Seele, das legendäre Stadion An der Alten Försterei, niemand anderem als den Fans. Einen Fanblock gibt es hier nicht, es sei denn, man betrachtet das gesamte Stadion als solchen. 
Unioner stehen, und sie singen – lautstark, fantasievoll und erst recht, wenn ihre Mannschaft hinten liegt. Mit »Eisern Union« besitzen sie einen Schlachtruf, der weltweit seinesgleichen sucht. Gestern wie heute leben sie ihre eigene Kultur, welche – obgleich sie sich »Fußball pur« nennt – weit über jenen Ballsport hinausgeht.

»Die Anhänger des 1. FC Union Berlin werden sich höchstwahrscheinlich sehr wohlig durch die 111 kurzen Geschichten bewegen, weil in ihnen die ganze Mythologie ihrer Eisernen angespielt wird. Obwohl Kritik in diesem Liebestaumel natürlich nicht vorgesehen ist, hat Nussbücker alles in allem genug Distanz und Selbstironie. Gut schreiben kann der Herausgeber einer Heftreihe mit Berliner Kurzgeschichten auch.« 11FREUNDE

»Autor Frank Nussbücker lernte bereits als Kind den Mythos um ›den großartigsten Fußballverein der Welt‹ kennen, und nun, als erwachsener Schriftsteller, hat er diese seine Liebe in 111 Teile zerlegt, um detailliert, witzig und sachkundig seinen Tsunami der Sympathie für die Zweitliga-Jungs aus der Alten Försterei zu entfesseln. Es ist, als ob einer in der Abseitsfalle stundenlang Geschichten rund um den FCU erzählt und damit ein Wechselbad der Gefühle auslöst. Fußball pur auf Papier« Tagesspiegel