Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von nur 69,99 Euro ist der TrekStor Pyrus einer der preiswertesten eBook-Reader auf dem Markt. Eine weitere Besonderheit ist, dass bei dem Gerät die sogenannte Digital Ink-Technologie eingesetzt wurde, die sich jedoch von der herkömmlichen eInk-Technologie in ihrer Darstellungsqualität unterscheidet. Wie schneidet das Gerät im Testbericht ab?
Auflösung und Formatunterstützung
Die Auflösung des handlichen 6-Zoll-Bildschirms liegt bei den handelsüblichen 800 x 600 Bildpunkten. Der Speicherplatz ist mit vier Gigabyte sehr großzügig ausgelegt, hier lassen sich mehr als 4.000 eBooks speichern. Wer noch mehr Platz für seine Medien benötigt, kann das Speichervolumen auch per microSD-Karte auf bis zu 32 GB aufstocken.
Der TrekStor Pyrusunterstützt eine Vielzahl unterschiedlicher Formate wie ePub, RTF, TXT oder PDB. Der eBook-Reader kann zudem DRM-geschützte ePub- und PDF-Dokumente lesen.
Menüführung des eBook-Readers
Michael Sonntag berichtet sehr ausführlich über die Menüführung des Geräts. So lassen sich über das Hauptmenü schnell Lesezeichen in Büchern finden. Die Bibliothek zeigt die Bücher wahlweise nach Titel, Autor oder neu hinzugefügten eBooks an. Hier steht auch eine praktische Suchfunktion zur Verfügung. Praktisch ist auch der Datenexplorer, über den sich die Bücher verwalten lassen. Wie beim Kindle 4sind die Umblättertasten sowohl rechts als auch links angeordnet. Der Reader ist also auch für Linkshänder geeignet oder kann dann genutzt werden, wenn man die rechte Hand gerade nicht frei hat.
Außerdem hat er den TrekStor Pyrus mit dem Weltbild eBook-Reader 3.0 verglichen. Im Vergleich zum ER3 ist der TrekStor Pyrus im Funktionsumfang und in der Bedienung besser. Auch die Suchfunktion ist ein großer Vorteil gegenüber dem Weltbild-Reader 3.0, der 59 Euro kostet und mit einem hintergrundbeleuchteten Display ausgestattet ist.
Fazit zum TrekStor Pyrus
Größtes Manko: Der integrierte Buch-Shop funktioniert laut Testbericht nicht. Michael Sonntag erwähnt auch, dass der eReader sich alle zehn bis zwanzig Seiten “aufhängt”, also beim Umblättern hakt. Das stört natürlich den Lesefluss ungemein. Außerdem hat der Reader keine WLAN-Schnittstelle, die gewünschten Dokumente müssen also per USB-Verbindung des Rechners auf das Gerät geladen werden. Die Digital Ink Technologie ist etwas kontrastschwächer als eInk, das fällt allerdings nur bei sehr kleiner Schrift auf.
Die Vorteile sind, dass das Gerät dank der Digital Ink Technik wenig Strom verbraucht. Eine Akkuladung reicht für rund 10.000 Buchseiten. Da das Gerät weder WiFi noch UMTS nutzt, kann mit einer Akkulaufzeit von zwei Monaten gerechnet werden (ausgehend von einer halben Stunde Lesen am Tag). Geladen wird das Gerät über den USB-Anschluss des Rechners. Laut Hersteller dauert der gesamte Ladevorgang drei Stunden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit dem TrekStor Pyrus nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden ist. Das Gerät unterstützt eine Vielzahl verschiedener Dateiformate. Außerdem ist der TrekStor Pyrus mit rund 220 Gramm vergleichsweise leicht (zum Vergleich: der leichte Kindle 4 wiegt 170 Gramm).
Michael Sonntag hat in diesem Artikel den TrekStor Pyrus auch noch mit dem Kindle verglichen und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Mehrkosten von 30 Euro durchaus lohnen. Bei der Bedienung und dem Lesen im Querformat punktet allerdings der Pyrus.
TrekStor Pyrus – Testbericht zum Digital Ink Reader | eBooks-lesen.net « OnleiheVerbundHessen
28. Mai 2012 um 16:01 Uhr
[...] eBooks-lesen.net hat den TrekStor Pyrus getestet und einen Testbericht geschrieben. Sharen mit:E-MailDruckenFacebookTwitterGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt. [...]
g. Rößler
7. Juli 2012 um 20:53 Uhr
Wir nutzen seit mehreren Tagen den Pyrus und können nur positives berichten. der Pyrus hängt sich bei uns nicht auf und erfüllt alle von uns gestellten erwartungen. Eine Internetanbindung und Buchshop sind ohnehin nicht erforderlich. Auch ist eine Bindung an einen Shop nicht erstrebenswert.
Wer gerne liest braucht nicht mehr. Wir haben bereits zwei ebook-reader und sind sehr zufrieden.
Nora
9. Juli 2012 um 06:46 Uhr
Hallo,
vielen Dank für den Erfahrungsbericht!
Grüße,
Nora
Sylvia
25. Juli 2012 um 09:16 Uhr
Hätte gern gewust, ob man mit dem Pyrus auch ohne zusatz Lichtquelle lesen Kann, z.B. im Bett um den Partner nicht zu stören??
Nora
25. Juli 2012 um 09:25 Uhr
Hallo Sylvia, der Bildschirm des Pyrus ist nicht hintergrundbeleuchtet. Das heißt, dass Sie eine zusätzliche Lichtquelle benötigen. Der Vorteil der digitalen Tinte (statt des leuchtenden LC-Displays) ist aber, dass diese Reader augenschonender sind und die Batterie deutlich länger hält. Ich hoffe, ich konnte helfen.
Herzliche Grüße,
Nora
Michael
12. Juli 2012 um 22:32 Uhr
Ich bin mittlerweile beim Kindle Touch angekommen und möchte momentan eigentlich keinen anderen mehr. Gut, er kostet rund 50,- mehr als der Pyrus, bietet für mich aber das beste Display und mit die angenehmste Bedienung. Auch verglichen mit dem Sony und dem neuen von Thalia, die ich auch nochmal gegen den Kindle hab antreten lassen.
Die Einschränkung auf den Amazonstore finde ich auch nicht so furchtbar schlimm, denn man kann auch EPUBS aus anderen Quellen, die nicht kopiergeschützt sind, problemlos mit Calibre umwandeln. Das geht so einfach, dass es sogar Leute schaffen sollten, die mit Computern nicht viel am Hut haben. Auch das habe ich auf meinem Blog mal beschrieben,
hilde
26. Juli 2012 um 16:28 Uhr
Hallo Michael!
Seit Weihnachten besitze ich den kindle4. Damit bin ich auch sehr zufrieden, es stört mich aber ungemein, dass ich nur bei Amazon Bücher kaufen kann und Onleihe nicht möglich ist. Ich trage mich mit dem Gedanken einen trekstor, trekstor pyrus oder Odys Boox für die Ausleihe anzuschaffen. Hast du einen Rat für eine preiswerte Lösung?
Wo finde ich (Technik-Legastheniker) deinen Blog?
Liebe Grüße
Hilde
Nora
26. Juli 2012 um 17:18 Uhr
Hallo Hilde,
ich antworte mal schnell: unter diesem Link http://michaelsonntag.net/ findest du den Blog von Michael.
Herzliche Grüße
Nora