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Test: eBooks lesen mit der eReader App [iOS]

19 Apr

So sieht das Logo der eReader App aus Als ich mein iPhone nach einer weiteren Leseapp durchsuchte, fiel mir die kostenlose eReader App auf. Neben Apps wie iBooks, Kindle, Stanza oder Kobo ist diese Anwendung bei mir in Vergessenheit geraten. Warum das so ist, habe ich schnell nachdem ich die App öffnete herausgefunden. Grundsätzlich ist die Anwendung für das Lesen von digitalen Inhalten nicht schlecht, allerdings vermisse ich hier ein paar grundlegende Sachen. Auf der anderen Seite bietet die App ein ganz spezielles Feature, das mir bei anderen Apps fehlt. 

Welche eBooks kann ich mit der eReader App lesen?

So sieht die Bibliothek in der eReader App ausGrundsätzlich können Sie mit der eReader App eBooks ohne DRM (Digital Rights Management) lesen. Öffnet man die übersichtlich gestaltete Startseite der Anwendung, fällt sofort das Pluszeichen in der rechten unteren Ecke auf. Hier lassen sich mehrere Shops öffnen, auf denen Bücher zum Download bereitstehen. Da Apple im letzten Sommer Shopverlinkungen innerhalb der App (sofern es sich nicht um eine von Apple gestaltete App handelt) verboten hat, öffnet sich der Safari Browser, sobald man sich für einen eBook-Shop entscheidet.

Beispielsweise ist es möglich, sich mit der eReader/Fictionwise-Seite zu verbinden und seine Logindaten einzugeben. Über die Aufmachung der Webseite lässt sich streiten. Fakt ist, dass sie nun zum Unternehmen Barnes & Noble gehört. Ich empfehle einen Besuch der manybooks.net Seite, die ebenfalls von der eReader App aus anwählbar ist. Es öffnet sich gleich die mobile Seite des Shops und Sie können nach deutschen eBooks suchen, die zudem kostenlos sind. Die heruntergeladenen Bücher erscheinen sofort in der virtuellen Bibliothek der App. Ganz zu Anfang ist hier ist schon das README-Handbuch zu sehen.

Einstellmöglichkeiten beim Lesen von eBooks

Einstellungsmöglichkeiten bei der eReader App Bei den Einstellmöglichkeiten punktet die eReader App. So ist es nicht nur möglich, unterschiedliche Hintergründe und Schriftfarben auszuwählen – zugegeben, einige sehen doch sehr nach Netzhautverirrung aus – der besondere Clou dieser App ist der kleine Pfeil, der am unteren Rand des Lesebildschirms auftaucht, sobald man hier das Menü aufruft. Drückt man auf den Pfeil, scrollt der Bildschirm automatisch nach unten, ohne dass ich den Bildschirm berühren muss. Von der Scroll-Geschwindigkeit her empfand ich dieses Feature als sehr angenehm.

Das automatische Scrollen ist schon eine tolle Spielerei. Ansonsten fand ich die Weiterblättern-Funktion nicht so gelungen. Zwar hat der Nutzer die Wahl, über die Geste Antippen (“Tap”) oder Wischen (“Swipe”) zu blättern – beide Varianten sind aber nicht so schön animiert. Nimmt man die Animation in den Einstellungen ganz raus, lässt sich das Menü nur noch schwer anwählen.

Fazit: Meine Meinung zur eReader App

Nicht ganz zu unrecht, ist mir die eReader App gedanklich entfallen. Die Beschaffung von Lesefutter ist schwierig, obwohl es eine ganz nette Shopanbindung zu zwei Webseiten gibt. Allerdings ist die Auswahl nicht zu vergleichen mit anderen Shops, in denen ich eBooks kaufen kann. Auf der anderen Seite war ich von den Einstellmöglichkeiten der Anwendung beeindruckt. Das Highlight der App ist definitiv die automatische Scrollfunktion. Ich könnte mir vorstellen, dass Barnes & Noble die Angebotspalette an eBooks erweitert und damit die App auch attraktiver für Nutzer macht.


 
 

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