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Studie: Tablet-PC und eBook-Reader ergänzen sich

01 Mai

Wie ich bereits in diesem Artikel zum iPad gezeigt habe, boomt der Tablet-Verkauf. Betrachtet man diese Entwicklung hinsichtlich der Nutzung von originären eBook-Readern, könnte man meinen, dass eReader langsam aber sicher das Nachsehen haben. Wie eine Studie von PwC bewiesen hat, ist dem aber nicht so. Vielmehr ergänzen sich beide Systeme.

In der Studie erfahren wir, dass 60 Prozent auch hin und wieder ein eBook auf dem Tablet-PC lesen. Wer häufiger zur digitalen Lektüre greift, nutzt dafür aber einen eBook-Reader – genauer waren das 40 Prozent. Zwanzig Prozent gaben an, dass sie mit dem Gedanken spielen, ein Lesegerät für eBooks zu kaufen.

Die Experten sehen den Tablet-PC demnach als „Einstiegsdroge“ für das Lesen von eBooks. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Tablet einige Nachteile bringt. So ist ein Flachcomputer deutlich schwerer, er benötigt mehr Energie und das hintergrundbeleuchtete Display strengt die Augen stärker an als bei einem eReader mit eInk-Display. Außerdem kann sich ein eReader-Nutzer besser auf die Lektüre konzentrieren, beim Lesen auf dem Tablet-PC locken zahlreiche Ablenkungen (schnell in den E-Mail-Eingang schauen, im Internet surfen oder ein kleines Spiel wagen).

Die Verlage können sich aber auch die Vorteile eines Tablet-PCs zunutze machen, beispielsweise mithilfe von interaktiven eBooks, die auf andere Inhalte verlinken, tolle Grafiken bieten oder Videos einbetten. Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie: Vor allen bei den unter 30-Jährigen konnte ein Trend erkannt werden – weg vom gedruckten Buch hin zum eBook.

In der Studie wurden 500 Tablet-Nutzer befragt.  Mehr Ergebnisse der Studie können Sie in der Pressemitteilung von PwC nachlesen.


 
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  1. Aktuelles zum Thema eBooks aus der KW18 2012 | eBooks-lesen.net

    5. Mai 2012 um 11:53 Uhr

    [...] Mit der Frage, ob Tablets den eReader vertreiben, hat sich die Newsplattform e-book-news.de auseinandergesetzt. Der Grund für diese Vermutung ist schnell ausgemacht: Aktuelle Zahlen beweisen, dass der Stern der eInk-Technologie sinkt. Das Unternehmen E-Ink-Holdings verzeichnet nämlich seit drei Jahren das erste Mal negative Umsatzzahlen. Der Umsatzrückgang von über 60 Prozent hängt direkt mit dem Kindle Fire, dem Tablet von Amazon zusammen. Während das Unternehmen für seine Kindle-Modelle zahlreiche Displays mit dem elektronischen Papier bestellte, benötigt Amazon nun weniger davon, da es seinen Tablet-PC fördern will. Ein weiterer Konkurrent für das eInk-Display ist das neue iPad mit seiner hohen Auflösung. Das Lesen von eBooks gestaltet sich hier deutlich angenehmer als bei Tablets mit geringerer Auflösung. Das Unternehmen ist aber optimistisch, da im Herbst ein neuer Auftrag wartet – vermutlich das Kindle-Lesegerät mit Hintergrundbeleuchtung. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch mein Artikel, der sich eher auf die Synergieeffekte zwischen Tablet und eReader konzentriert. [...]