Zusammen mit dem Research Center for Media and Communication hat die Universität Hamburg mehr als 1.600 Menschen zu ihrem Kauf- und Nutzungsverhalten von elektronischen Büchern und eBook-Readern befragt. Die Studie bringt einige interessante Erkenntnisse ans Tageslicht.

Nahezu ein Viertel der Befragten, genauer 23 Prozent haben bereits die neuartige Buchform genutzt. 14 Prozent von ihnen haben sch in dem vergangenen Jahr ein oder mehrere eBooks gekauft, durchschnittlich waren es sechs Bücher. Im Fokus standen dabei Werke aus der Belletristik und Sachbücher. 35 Prozent der Befragten besitzen einen eBook-Reader, rund zehn Prozent planen eine derartige Anschaffung. Interessant ist hierbei, das jedes vierte eBook, das gekauft wurde, kostenlos ist.
Rund 9 Prozent der Befragten nutzen ausschließlich kostenlose eBooks, Leihangebote oder Gratis-Leseproben. Freunde werden von 34 Prozent der Befragten als Bezugsquelle für die Gratisliteratur genannt, die Frage stellt sich, ob es sich hierbei um legale Varianten handelt. Platzhirsch für gekaufte eBooks ist der Onlinehändler Amazon. 57 Prozent der Befragten kaufen hier ein. Darauf folgt, etwas abgeschlagen, der iBookstore von iTunes mit 27 Prozent und Thalia mit 18 Prozent.
Im Durchschnitt haben die Käufer in den letzten 12 Monaten rund 57 Euro für eBooks ausgegeben. Die befragten Personen legen bei Kaufinhalten großen Wert auf Hintergrundmaterial, Übersichten und Karten. Multimediale Inhalte werden allerdings als weniger relevant eingestuft. Eine weitere interessante Erkenntnis der Umfrage ist, dass die eBook-Käufer mehr lesen als die Nutzer von herkömmlichen Printausgaben. Ein Großteil der Befragten hat allerdings noch keine große Erfahrung mit dem Thema eBooks. Diese Gruppe stellt 77 Prozent dar. Viele von ihnen wollen sich auch in Zukunft keine eBooks oder E-Reader zulegen. Grund ist meist das haptische Erlebnis beim Lesen und das Gefühl, das sich beim Betrachten der heimischen Bibliothek einstellt. Darüber hinaus ist es auch nicht die Technik, die viele von eBooks abhält, sondern der teure Preis. Viele eBooks kosten genau so viel oder nur unwesentlich weniger als die gedruckten Buchausgaben.
Bild: Evgeni Tcherkasski (T2) | aboutpixel.de
Quelle: buecher.at
Vor- und Nachteile von eBooks | Pro und Kontra | eBooks-lesen.net
26. Mai 2012 um 11:51 Uhr
[...] werden laut aktuellen Studien immer mehr eBooks gelesen und damit auch akzeptiert. Viele sträuben sich aber noch gegen die [...]