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eBook-News der Woche [KW31/2012]: Gratis-Aktion, Kooperation, Ausschluss und Analysetool

03 Aug

So sieht die Schlagwortwolke für die eBook-News KW31 ausIn dieser Woche berichte ich von einer tollen Aktion von Amazon, bei der es bis Ende August jeden Freitag – also auch heute – ein kostenloses eBook gibt. Es folgen News aus dem Bereich des eBook-Vertriebs und Apple scheint empfindlich gegenüber Erwähnungen der Konkurrenz zu sein. Verlage können sich nun über ein neues Analysetool freuen und ich schließe die Presseschau mit 50 Fakten zu “Fifty Shades of Grey”.

Gratis-Aktion bei Amazon: “Heißkalte Freitage”

Amazon hat bereits letzte Woche die Aktion “Heißkalte Freitage” gestartet. Noch bis Ende August werden jeden Freitag Vampirromane kostenlos angeboten. Letzten Freitag war es Cedars Hollowvon Charlotte Schäfer, heute wird Wenn nur noch Asche bleibt von Britta Strauss kostenlos angeboten (Originalpreis 8,99 Euro). Bei Kindle-Tipps.de gibt es eine tolle Vorschau auf die kommenden Gratis-Kindle-Editionen. Geplant sind vier weitere Titel:

10.08. Das Rote Palais – Die Totenwächterin / Der Gottvampir / Die Schattenpforteals Spezial-Trilogie von Helene Henke

17.08. Blutprinzvon J.K. und Liz Brandon

24.08. Dämonenerbe 1 – Erweckungvon Mara Laue

31.08. Team Zero 1 – Heißkaltes Spielvon Eva Isabella Leitold

XinXii und MondieMedia: Indie-Literatur profitiert von Partnerschaft

Während XinXii eine immer wichtiger werdende Self-Publishing-Plattform ist, vertreibt der Anbieter Mondia Media Unterhaltungsprodukte exklusiv bei Shops wie Vodafone live!, Sony Mobile PlayNow oder T-Mobile T-Zones. Wie praktisch also, dass beide Parteien nun eine Distributionspartnerschaft eingehen. Für Indie-Autoren bedeutet das, dass sie einen neuen Vertriebskanal erhalten, der klassisch über den eBook-Shop verläuft, darüber hinaus aber auch potentielle Leser über die Mobilfunkanbieter und Hardwarehersteller von Smartphones und Co. erreichen. Quelle: Beyond-Print.de

“Du kommst hier net rein”: Apple reagiert empfindlich auf Konkurrenzerwähnungen in eBooks

Im Branchenmagazin buchreport habe ich Anfang dieser Woche gelesen, dass das eBook der US-Autorin Holly Lisle von Apples iBookStore zurückgewiesen wurde. Der Grund: In dem Buch wurde der Konkurrent Amazon erwähnt. In der ersten Version verlinkte die Autorin das Konkurrenzunternehmen, in der zweiten Version nahm sie den Link zwar raus, ließ aber einen Hinweis im Inhalt stehen, da dieser wichtig für den Zusammenhang war. Auch das lehnte Apple ab. Wütend nahm die Autorin alle ihre Werke aus dem iBookStore. Auf der anderen Seite konnte The Digital Reader nachweisen, dass es sehr wohl eBooks hier gibt, die auf Amazon verweisen. Allerdings kann dieser Umstand auch auf lasche Sicherheitskontrollen zurückzuführen sein. Wie CME.AT heute berichtete, hat Apple aufgrund der Negativ-Publicity eingelenkt und kümmert sich noch einmal um den Fall.

Hiptype analysiert Leserverhalten für Verlage

Im eBook-Fieber Blog konnte ich mehr über das neue Analystetool Hiptype erfahren, das sich speziell an eBooks richtet. In einem anderen Newsüberblick habe ich ja bereits beschrieben, wie Verlage von eBook-Readern profitieren, da sie sich von den Herstellern genaue Angaben über das Leseverhalten übermitteln lassen. Das Startup Hiptype nimmt diesen Trend auf und versteht sich als eine Art Google Analytics für elektronische Lektüre. Damit richtet es sich an Verlage, die gegen ein Entgelt einen Codeschnipsel erhalten, den sie in das eBook einfügen können. Datenschützer können aufatmen: Die Datenanalyse ist freiwillig und die Daten werden in anonymer Form übermittelt. Das Zukunftsszenario könnte beispielsweise so aussehen, dass endlich langweilige Passagen in Büchern verschwinden, da die Verlage sehen, dass der Leser hier schnell vorgeblättert hat. Im Grunde genommen können die Verlage die so gewonnenen Daten auch für eine zielgerichtetere Werbung nutzen. Auf der anderen Seite schränkt diese Praxis aber auch die Vielfalt auf dem Buchmarkt ein. Bislang befindet sich das Analysetool noch in der Betaphase und es kann lediglich im iBookStore von Apple eingesetzt werden. Der Grund: Der Code beruht auf JavaScript und der Programmiersprache HTML5, das von den Kindle-Editionen und ePub-Formaten nicht unterstützt wird. Wie man bei paidContent nachlesen kann, kostet das Basispaket 19 US-Dollar im Monat und beinhaltet Daten von 1.000 Lesern für ein Buch. Für 99 Dollar und Buch werden 500.000 Leserdaten angeboten. Das erste Buch soll aber kostenlos sein.

50 Fakten zu “Fifty Shades of Grey”

Meedia hat in einem sehr schönen Artikel 50 Fakten zu dem SM-Bestseller “Fifty Shades of Grey” zusammengefasst. Ich lese das eBook übrigens auch gerade und ja, die Lektüre tut weh. Sprachlich ist das keine Weltliteratur und nervt an einigen Stellen, aber trotzdem lese ich es weiter. (Da bekommt der Begriff Masochismus doch gleich eine ganz andere Bedeutung). Zurück zu den Fakten: Hier erfahren wir unter anderem, was hinter dem Kürzel E.L. James steht, welche Bezeichnung das Genre erhalten hat und warum das Buch vor allem in der eBook-Version so erfolgreich ist. Gut gefallen haben mir die Verlinkungen auf Fake-Kinotrailer, Comics und witzige Memes.


 
3 Kommentare

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  1. Neuigkeiten zum Thema eBooks KW 36 - Kindle, Kobo und mehr | eBooks-lesen.net

    7. September 2012 um 12:52 Uhr

    [...] macht ein gutes Buch aus?“ schließe ich die heutige Newszusammenfassung ab. Das Unternehmen Hiptype sammelt Analysen von eReadern und hat die Ergebnisse in einer bunten Grafik zusammengefasst. Hier [...]

     
  2. Janina Bucher

    3. Oktober 2012 um 15:22 Uhr

    Eine super Seite, habe mir die gespeichert. Sehr gute Buch-Tipps. Werde öffter mal reinschauen.

     
    • Nora

      3. Oktober 2012 um 15:26 Uhr

      Hallo Janina, vielen Dank für das Lob!